Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Vilsbiburg  |  E-Mail: stadt@vilsbiburg.de  |  Online: http://www.vilsbiburg.de

Text, Foto: Vilsbiburger Zeitung, 17.07.2017.

Benefizkonzert der städtischen Musikschule für den Hospizverein

Jerry Valentin (rechts) freute sich über ein schönes Konzert und eine großzügige Spende für den Hospizverein.

Wunderbare Musik gehört

Vilsbiburg. Von der Klassik bis zur Moderne: Unter der Leitung von Musiklehrerin Sylvani Utami musizierten im Saal der Musikschule Musikschüler und Abiturienten zugunsten des Hospizvereins. Vielfältige Musik und verschiedenste Instrumente wie Akkordeon, Klarinette und Klavier verzauberten die Zuhörer mit wunderbarer Musik. Jerry Valentin, stellvertretender Vorsitzender des Hospizvereins, freute sich mit den Zuhörern über den schönen Abend und die Spende von 321 Euro, die dieses Benefizkonzert für das Hospiz einbrachte.

 

Valentin berichtete von der Arbeit des Hospizvereins und erläuterte die Hospizidee. Bei der Hospizarbeit geht es um die sensible Wahrnehmung der Wünsche und Bedürfnisse, der Ängste, Befürchtungen und Hoffnungen sterbender Menschen und ihrer Angehörigen, damit der Mensch bis zuletzt als Person ernst- und angenommen wird. Der Mensch soll in der Endphase seines Lebens nicht abgeschoben oder allein gelassen sein, sondern die Möglichkeit haben, sich von Familienangehörigen, Freunden und Helfern liebevoll betreuen zu lassen, damit er sein Leben bis zuletzt würdevoll leben kann. Damit diese Hilfe ernsthaft geleistet werden kann, haben sich Frauen und Männer aus dem Hospizverein über mehrere Monate durch Fachkräfte zu Hospizbegleitern ausbilden lassen. Hospizbegleiter sind einfühlsame Begleiter und leisten emotionale und soziale Unterstützung für Patienten und Angehörige. Sie bieten sachkundige und mitmenschliche Hilfe und sind offen für die vielfältigen Bedürfnisse und Wünsche der Betroffenen. Sie erledigen kleine Alltagsgeschäfte, lesen vor, begleiten bei Spaziergängen, machen kleine Besorgungen und ähnliches und stellen so eine Verbindung zum Alltagsleben her. Oder sie sind einfach da, hören zu und lassen sich auf Gespräche über Sterben und den Tod ein.

drucken nach oben